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Verpatzter Frühjahrsstart für die Adler in Linz

  • presse013
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Das HLA-MEISTERLIGA-Jahr 2026 begann am Samstag für Sparkasse Schwaz Handball Tirol mit einer Enttäuschung. Zum Auftakt der Rückrunde unterlagen die Adler auswärts beim HC LINZ AG klar mit 31:37 (14:20).


Nach dem starken Schlussspurt von Sparkasse Schwaz Handball Tirol im Herbst machte die HLA MEISTERLIGA über zwei Monate Pause – eine Rhythmusunterbrechung, die für die Adler zum falschen Zeitpunkt kam. Nun müssen die Rädchen im Jahr 2026 erst wieder ineinandergreifen, zumal derzeit mit Michael Miskovez und Filip Peric zwei Leistungsträger fehlen. In Linz zeigten sich die Gäste zwar ambitioniert, aber in vielen Phasen glücklos im Abschluss – und so gab es eine letztlich klare Niederlage, wobei der Rückstand von minus sechs bereits nach der ersten Halbzeit feststand, die zweite Hälfte endete Remis. In der überaus engen Hauptrunde rutschte Sparkasse Schwaz HT (13 Punkte) auf Rang fünf ab, wohingegen sich die vor diesem Spieltag punktgleichen Linzer auf Platz zwei verbesserten. Am kommenden Samstag, 14. Februar, wartet das erste HLA-Heimspiel 2026 auf die Adler, zu Gast ist der Tabellendritte HSG Xentis Lipizzanerheimat, der zwei Punkte mehr aufweist.


Das erste Tor der Partie gehörte Adler Tobias Grothues, Luca Lechleitner erzielte das 2:1 für die Adler, die in Minute sieben nach einem Tor von Lukas Prader mit 4:2 führten. Samuel Kofler machte das 5:3, Tobi Grothues das 6:4 (8.). Der gute Start der Tiroler war verheißungsvoll, doch es folgte eine erste Schwächephase, die Hausherren rund um Ex-Schwaz-Keeper Aliaksei Kishou waren nun deutlich effizienter. Mit vier Toren in Folge drehte der HC LINZ AG das Match auf 8:6, in Minute 19 traf der Linzer Topwerfer Pavle Petrovic zum 12:8.


Petar Medic und Thomas Wagner brachten die Adler auf 10:12 (21.) heran, aber ein weiterer Durchhänger kostete im Grunde das Spiel. Linz erhöhte auf 16:10 und lag nach der ersten Halbzeit bereits mit 20:14 voran. Eine zu große Hypothek für Sparkasse Schwaz Handball Tirol, das sich in Hälfte zwei aufbäumte, aber nicht mehr näher als bis auf minus vier herankam. Die Linzer verwalteten ihren Vorsprung, gerieten nicht mehr in Gefahr, der Meister von 2024 setzte sich schlussendlich verdient mit 37:31 durch.

 

 

Stimme:


Christoph Jauernik (Trainer Sparkasse Schwaz HT): „Letztlich ist es ein minus 6, das wir in der ersten Halbzeit schon auf der Anzeigentafel stehen hatten. Wir haben viele gute Chancen kreiert, aber davon zu viele weggelassen, gerade in der ersten Halbzeit. Dadurch sind die Linzer nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde bis zur Halbzeit zu Recht klar in Führung gegangen, weil sie ihre Chancen besser genutzt haben. Wir sind dem deutlichen Rückstand in der zweiten Halbzeit hinterhergelaufen. Es gab nochmals so Momente, in denen wir ein weniger näherkommen hätten können; in der Phase haben wir aber aus Ballgewinnen selbst technische Fehler im Tempospiel gemacht. Dadurch ist der Abstand im Grunde gleichgeblieben. Am Ende war es eine verdiente Niederlage. Die müssen wir abhaken und nun analysieren, was gut war – und natürlich auch anschauen, wo wir uns verbessern müssen, was wir nicht mehr machen dürfen. Und dann müssen wir nächste Woche gegen die HSG Lipizzanerheimat einen Heimsieg einfahren. Der ist jetzt wichtig, um nach dem verlorenen Frühjahrsstart gleich wieder die Kurve zu bekommen.“

 


HLA MEISTERLIGA Hauptrunde, 12. Spieltag


HC LINZ AG vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol


Ergebnis: 37:31 (20:14)


Tore HT: Medic (8), Jochimsen (5), Grothues (4), Prader (3), Kofler (2), Spendier (2), Wagner (2), Alber (1), Demmerer (1), Hiemstra (1), Lechleitner (1), Petrusic (1)


Beste Torschützen Linz: Petrovic (8), Böhm (7), Fizuleto (7), Klimavets (6), Möstl (6)


Schiedsrichter: Gradincic/Seidler

 


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