50 Länderspiele: Michael Miskovez im Gespräch
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In den WM-Qualifikations-Playoffs gegen Polen absolvierte Michael Miskovez sein 50. Länderspiel im ÖHB-Trikot. Der Adler spricht im Interview über das Nationalteam und das Saisonfinale in der HLA MEISTERLIGA.
Gratulation zu 50 Länderspielen für das österreichische Nationalteam – was bedeutet dir dieser Meilenstein persönlich?
Natürlich ist das für mich persönlich unglaublich cool. Ich hätte das am Anfang nach meinen ersten zwei, drei Länderspielen, bei denen ich noch keine Einsatzzeit hatte, nicht wirklich gedacht. Aber jetzt bin ich umso glücklicher, dass ich mich im Team sehr festigen konnte und auch ein Teil von diesem tollen Run mit den ganzen Großereignissen sein durfte. Und natürlich habe ich auch von meiner Mama ein bisschen was vorgelegt bekommen mit ihren mehr als 250 Länderspielen. Ich weiß nicht ganz, ob ich das noch schaffe, aber wenigstens ist es ein kleiner Erfolg.
Was macht es für dich so besonders, das Nationalteam-Trikot zu tragen?
Allein schon das Tragen des Nationaltrikots ist eine unglaubliche Ehre. Dass man einfach eine ganze Handballnation repräsentieren darf, unter den besten Spielern des ganzen Landes ist. Und zweitens ist es, finde ich, umso cooler, dass ich das als einer der wenigen Spieler aus der HLA machen darf. Und somit auch jüngeren Spielern zeigen kann, dass man, wenn man gut genug ist, dabei sein kann, egal wo man spielt. Ob im Ausland oder in der HLA. Dass es einfach auf die Leistung ankommt und nicht, wer man ist oder wo man spielt.
Sparkasse Schwaz Handball Tirol liegt aktuell an der Spitze der HLA MEISTERLIGA Abstiegsrunde – wie wichtig ist diese Ausgangslage für euch?
Die Ausgangslage ist schon top für uns. Trotzdem sind es nur drei Punkte Vorsprung auf Platz vier. Es ist nicht so, als wären wir an der Spitze und wir denken, dass wir eh schon durch sind. Es ist leider für uns sehr, sehr knapp dieses Jahr. Und es kann wirklich noch jede Mannschaft – nicht nur rechnerisch, sondern auch vom Gefühl her – Erster oder Letzter werden. Umso besser für die Zuschauer. Aber umso schlechter für jeden Verein, der da jetzt bangen muss. Und es wäre natürlich umso besser, wenn wir den Klassenerhalt so früh wie möglich klarmachen könnten und dass wir uns keine Gedanken mehr um die kommende Saison machen müssen.
Wie beurteilst du eure bisherigen Leistungen in der Abstiegsrunde?
Wir haben beide Heimspiele gewonnen, was auch die Pflichtabgabe war. Auswärts in Graz haben wir leider zu viele Fehler gemacht, so hatten wir die Punkte auch nicht verdient. Wir erwarten uns eine Rückrunde, die schwieriger wird, weil wir nur mehr ein Heimspiel haben und zwei Auswärtsspiele. Deshalb wäre es einfach schön, dass wir unser Match am Samstag in Bregenz gewinnen. Und diese zwei enorm wichtigen Punkte mitnehmen.
Am Wochenende wartet Verfolger Bregenz Handball – wie wichtig ist dieses Spiel?
Die bisherigen Ergebnisse der Saison zeigen, dass es einfach ein unglaubliches enges Duell zwischen uns ist im Westderby. Es gab bisher kein klares Ergebnis in dieser Saison, zwei Remis, einen Sieg von uns. Deshalb wird das wieder knapp. Die Bregenzer haben den Vorteil, dass sie diesmal zu Hause spielen. Schauen wir mal, wir sind bereit. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es dort schaffen zu bestehen.





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