21:22 – unglückliche Niederlage bei Vöslau
- 16. Apr.
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Aktualisiert: 16. Apr.

Den Adlern steht am Samstag ein Showdown ums HLA-MEISTERLIGA-PlayOff-Ticket bevor. Dabei hatte es für Sparkasse Schwaz Handball Tirol im ORF-Livespiel am Mittwoch bei Hauptrundensieger roomz JAGS Vöslau lange gut ausgesehen – doch eine torarme Partie ging mit 21:22 (12:10) verloren.
Sparkasse Schwaz Handball Tirol wollte es unbedingt verhindern, doch nun geht es am Samstag am finalen Grunddurchgangsspieltag um alles. Um 18:30 Uhr empfangen die Adler den HC FIVERS WAT Margareten, der Sieger zieht in die HLA MEISTERLIGA PlayOffs und damit ins Viertelfinale ein. Eine Niederlage können sich die Tiroler nur dann erlauben, wenn es Schützenhilfe in den Parallelpartien gibt. Es hätte am Mittwoch bereits alles klar sein können, aber beim nun als Hauptrundensieger feststehenden roomz JAGS Vöslau gab es eine bittere und nicht gerade verdiente 21:22-Niederlage. Die Niederösterreicher feierten den siebten Sieg en suite und sind nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Die Adler gehen auf Rang sieben in die letzte Runde.
Diesmal überragte bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol die Defensive, die von Beginn an nur wenig zuließ. Das ORF-Livespiel eröffnete Lukas Prader mit dem 1:0, Raphael Muck glich aus. Filip Peric machte das 2:1. Petar Medic warf in Minute neun das 4:2 für die Gäste, die sich aber in der Folge ebenso wie Vöslau im Angriff mühten. Es fielen wenige Tore, nach 14 Minuten stand es 5:5. Die Hausherren stellten auf 7:5, Sebastian Spendier und Petar Medic egalisierten zum 7:7. Adler-Keeper Boris Tanic war in guter Form, musste bis zur Pause kaum mehr hinter sich greifen. Aus einem 7:9-Rückstand machten die Tiroler eine 10:9-Führung. Nach dem 10:10 trafen Lukas Prader und Filip Peric zum 12:10-Halbzeitstand.
Es wurde auch in Hälfte zwei keine Offensivschlacht, beide Abwehrreihen präsentierten sich weiterhin kompakt. Sparkasse Schwaz Handball Tirol gelang es zunächst, das plus zwei zu verteidigen. Sebastian Spendier erzielte das 15:13 und das 16:14, Lukas Prader das 17:15 (45.). Auf den Vöslauer Ausgleich antwortete Johannes Demmerer mit dem 18:17. Erst in der Schlussphase drehte der HLA-Leader das Match; und der letzte Adler-Angriff blieb hängen.
Stimmen:
Sebastian Spendier (Spieler Sparkasse Schwaz HT): „Das Spiel hätte in jede Richtung ausgehen können. Wir haben am Ende in einer hektischen Partie etwas unglücklich Punkte liegen lassen.“
Christoph Jauernik (Trainer Sparkasse Schwaz HT): „Eine bittere Niederlage, für die kämpferische Leistung können wir uns leider nichts kaufen. Von daher muss der Fokus jetzt sofort auf Samstag gehen. Kämpferisch müssen wir das ebenso gut machen, aber wir müssen auch das eine oder andere noch probieren besser zu lösen. Wir hatten im Spiel durchaus die Möglichkeit, den Abstand auf plus drei Tore zu stellen. Bei den gesamt wenigen Toren wäre das sehr wichtig gewesen. Wir hatten aber dann immer wieder technische Fehler dabei und brachten den Gegner damit eigentlich wieder zurück ins Spiel. Mit der Abwehrleistung können wir sehr zufrieden sein. Die war sehr, sehr ordentlich. Aber wir haben vorne zu viele gute Chancen ausgelassen. Deswegen ist am Ende halt minus eins das bittere Ergebnis.“
Moritz Bachmann (Spieler roomz JAGS Vöslau): „Das Spiel war hart umkämpft und sehr ausgeglichen. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg für uns, aber auch deshalb, weil wir Moral und Siegermentalität bewiesen haben. Wir glauben bis zur letzten Sekunde an uns und können immer noch irgendetwas auspacken.“
HLA MEISTERLIGA Hauptrunde, 21. Spieltag
roomz JAGS Vöslau vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Ergebnis: 22:21 (10:12)
Tore HT: Peric (7), Spendier (5), Medic (3), Prader (3), Demmerer (2), Lechleitner (1)
Beste Torschützen Vöslau: Mendonca (8), Kovacec (5), Muck (5)
Schiedsrichter: Gradincic/Seidler
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